Auto Trading ist ein recht allgemeiner Begriff, der von vielen Händlern mit sogenannten Expert Advisor (EAs) in Verbindung gebracht wird. Dies ist auch richtig, jedoch eigentlich nur ein Puzzlestück dieser großen Thematik. Trader, die sich mit dem Auto-Trading beschäftigen, suchen nach Möglichkeiten, Funktionen und Programmen, um Trades automatisiert ausführen zu lassen. Die Vorteile sind Zeitersparnis, effizienteres Handeln und je nachdem, welche Form genutzt wird, auch klar definierte Handelsstrategien, kalkuliertes Risikomanagement sowie emotionsloses Handeln. Natürlich sind EAs oder Bots ein wichtiges und sehr interessantes Instrument, sein Trading zu automatisieren, doch es gibt durchaus auch weitere Optionen, die deutlich weniger Vor- und Programmierkenntnisse abverlangen und sich somit auch für Einsteiger eignen. Wir zeigen dir drei Wege für dein Auto Trading!
VORTEILE
- Automatisiertes Handeln basierend auf vordefinierten Regeln, ohne menschliches Eingreifen.
- 24/7 Handel.
- Schnelle Reaktion auf Marktsignale.
- Emotionsfreies Trading.
- Mehrere Finanzprodukte und Märkte können gleichzeitig gehandelt werden.
- Je nach System, Backtesting anhand historischer Marktdaten möglich.
- Möglichkeit von anderen Tradern zu lernen in Copy- und PAMM-Trading
NACHTEILE
- Meist abhängig von technischen Marktdaten, daher häufig verspätete bis keine Anpassung an starke, unerwartete Marktveränderungen.
- Hochwertige Systeme können teuer in Anschaffung und Wartung sein.
- Programmierte Algorithmen sind begrenzt flexibel und arbeiten innerhalb ihrer programmierten Vorgaben. Es fehlt an menschlicher Intuition.
- Ausfälle, Fehler und andere technische Probleme können zu Verlusten führen.
Automatisiertes Trading
Option Nummer eins: Beleuchten wir die wichtigsten und bekanntesten Funktionen für automatisiertes Trading:
Order-Arten
In jedem modernen WebTrader, jeder modernen Trading-App und -Trading-Software hast du diese bereits standardmäßig und kostenfrei verfügbar. Verschiedene Ordertypen, welche du einstellen kannst, um Trade-Aktionen automatisch ausführen zu lassen und somit dein Händlerleben zu erleichtern, aber parallel auch dein Risikomanagement zu verbessern. Die drei bekanntesten dieser Art, von denen du sicherlich bereits gehört hast, sind:
Stop-Loss (SL)
Schließt deinen Trade automatisch an einen von dir festgelegten Kurs oder Betrag. Du entscheidest also, wie viel du bereit wärst zu verlieren, mit deiner Position sollte sich der Kurs gegen diese entwickeln. Du definierst und begrenzt deine möglichen Verluste. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt deines Risikomanagements. Der Stop-Loss-Wert muss, wenn du „Long” (Kauf) platziert bist, unter, oder wenn du „Short” (Verkauf) platziert bist, über deinem aktuellen Tradeeröffnungskurs liegen. Das Tool begrenzt deinen eventuellen Verlust auf den von dir voreingestellten Kurs oder Betrag. Es stoppt deinen Loss. Du kannst den Stop-Loss übrigens auch nutzen, um deine Profite zu erhöhen. Wenn dein Trade in den Gewinn läuft, ziehst du den Stop-Loss einfach aus dem Verlust in den Profit. Beispielsweise steht dein Tradeergebnis mit 100 EUR im Profit, stellst du den Stop-Loss auf 80 EUR Profit. Dies hilft dir, deine Gewinne zu sichern und es hat einen beruhigenden psychologischen Effekt auf Trader.
Take-Profit
Dieses Tool hilft dir dabei, deine Gewinne zu sichern. Auch hier definierst du den Kurs oder Betrag, an dem der Trade automatisch geschlossen werden soll, um den Profit zu realisieren. In diesem Fall funktioniert es genau entgegengesetzt zum Stop-Loss. Der Take-Profit-Wert muss, wenn du „Long” (Kauf) platziert bist, über oder wenn du „Short” (Verkauf) platziert bist, unter deinem Tradeeröffnungskurs von dir eingestellt werden. Das Tool „takes” (nimmt) deinen Profit, wenn der von dir geplante Zielwert erreicht ist.
Nachfolgend zwei Beispiele für eine Long (Kauf) und eine Short (Verkauf) Position:
Stop-Loss und Take-Profit Long-Position
Stop-Loss und Take-Profit Short-Position
Quelle: Naga
Trailing-Stop
Funktioniert wie der Stopp-Loss nur wandert der Trailing-Stop automatisch nach einer von dir voreingestellten PIP- oder Punktezahl dem Trade hinterher, insofern er positiv verläuft. Nehmen wir an, du öffnest einen Trade auf das Forex-Paar EURUSD und dieser läuft in den Gewinn, da du gut platziert bist. Dein Trailing-Stop ist auf z.B. 10 PIP eingestellt. Somit bleibt er an dem aktuellen Tradekurs mit einem Abstand von 10 PIP dran und verschiebt sich automatisch. Er rückt dem Trade quasi Stück für Stück nach. Sollte sich der Kurs gegen deinen Trade drehen, schließt der Trailing-Stop diesen an der jeweiligen letzten Position, die er erreichte. Ein wunderbares Instrument, nicht nur eventuelle Verluste zu begrenzen, sondern auch deine Profite zu erhöhen und um zu versuchen, das Maximum aus dem gut laufenden Trade herauszuholen.
Pending-Order
Du findest weitere Order-Typen, sogenannte Pending- oder Limit-Orders, die dir helfen, Trades automatisch nach vordefinierten Kriterien öffnen und schließen zu lassen. In der Regel kannst du zwischen Buy-Stop– und Sell-Stop-Order sowie Buy-Limit– und Sell-Limit-Order auswählen. Diese lassen sich auch mit dem Stop-Loss und Take-Profit kombinieren. Beispielsweise kann eine Pending Order lauten: öffne einen Trade auf EURUSD mit 1.5 LOT Long, wenn Preis 1.0975 erreicht oder durchbrochen wird. Weiterhin kannst du Orders programmieren, die durch Korrekturbewegungen ausgelöst werden. Zum Beispiel: wurde Kurs XX überschritten und der Kurs dreht sich und unterschreitet denselben Kurs erneut, öffne eine Short-Position.
Quelle: MetaTrader 5
All diese Order-Typen sind recht einfach zu verstehen und anzuwenden. Viele Trader programmieren ihre Trades auf diese Weise im Voraus. Entweder werden sie ausgelöst, wenn eine Bedingung erfüllt ist oder eben nicht. Der Trader muss dafür nicht mal in der Nähe seines Laptops oder Telefons sein. Allerdings solltest du dich niemals völlig blind auf diese Instrumente verlassen. Gerade Stop-Loss und Take-Profit können durch stark volatile Kursbewegungen (Slippage) ausgehebelt werden und eventuell nicht greifen. Diese Tools sind der erste Schritt in das automatisierte Trading. Theoretisch könntest du eine gesamte Handelswoche vordefinieren und das System macht den Rest der Arbeit für dich. Bitte habe aber immer ein wachsames Auge auf dein Handelskonto.
MyTradingHelper Tipp! Damit du die Vielfalt der verschiedenen Order-Typen direkt ausprobieren kannst, empfehlen wir dir diesen Broker, der dir dank seiner flexiblen Trading-Software-Systeme alle Türen und Tore dafür öffnet:
Regulierung
- Lizenzierung ASIC, FSCA, CIMA, SIBL
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$, Segregated Bank Account
- Hebel flexibel bis 1:500
Qualitäten und Stärken
- ProTrader, MetaTrader 4 und 5, TradingView
- Copy Trading Funktion (über Vantage App)
- Kostenlose Trading Signale
Risikohinweis: mehr als 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
Copy Trading
Option zwei: Auch diese Anlageform gehört zum automatisierten Trading und hat sich in den letzten Jahren zu einer wahnsinnig beliebten Form des Tradings entwickelt. Mittlerweile bieten viele Broker Copy-Trading-Funktionen an und im Grunde ist es extrem einfach. Die Idee ist, sich einem anderen Trader anzuschließen und dessen Trades zu kopieren. Sobald die Kopierverbindung besteht und der Trader eine Position ausführt, wird diese automatisch in dein Handelskonto kopiert und dort ebenfalls ausgeführt. Schließt der Trader den Trade, wird er auch bei dir geschlossen. Du musst also nicht viel tun, außer zu beobachten und kopierst automatisiert die Handelsstrategie eines anderen.

Das Copy-Trading wird von vielen Einsteigern genutzt, um vom ersten Tag an am Handelsgeschehen teilhaben zu können, von anderen zu lernen und sich währenddessen nach und nach in eigenständiges Trading einzuarbeiten. Erfahrenere Trader nutzen es ebenfalls zum Lernen von anderen, aber auch als Portfolio-Erweiterung. Auch der erfahrene Trader verdient nicht zwangsläufig sein Geld damit, ein Day-Trader zu sein und hat meist nicht den ganzen Tag Zeit, sich mit Analysen zu beschäftigen. Daher ist das Copy-Trading dank der automatischen Ausführungen eine willkommene Ergänzung zu anderen Investment-Strategien. Hinzu kommt aber natürlich noch ein weiterer Aspekt.
In der Regel kann sich auf den Plattformen grundsätzlich jeder zum Kopieren lassen anbieten. Das bedeutet, wenn du bereits erfahrener Trader bist und deine Strategien funktionieren, kannst du deine eigenen Trades kopieren lassen und somit mit sehr wenig zusätzlichem Aufwand deutlich mehr aus deinem Handeln herausholen. Traden tust du ja sowieso. Vor allem Copy-Trading-Systeme, welche auf dem Profit-Share-Prinzip beruhen, sind heutzutage für viele sehr interessant. Denn jeder kann kopieren, unabhängig von der Kontogröße, da es keine fixen Copy-Gebühren zu kompensieren gilt. Man gibt lediglich einen kleinen Prozentanteil vom Profit an den Trader ab. Bitte beachte, das bedeutet nicht, dass du mit 100 EUR kopieren kannst oder solltest. Unter 1000-1500 EUR Mindestgröße des Handelskontoguthabens empfiehlt sich keinerlei Trading-Aktivitäten. Nicht mit eigenen Trades und auch nicht im Copy-Trading. Ein auch nur halbwegs erdenkliches Risikomanagement ist mit kleineren Konten allein mathematisch kaum darstellbar.
Bist du der Copy-Trading-Anbieter, kannst du über den Profit-Share deutlich mehr Profite erzielen als nur über deine eigenen Trade-Ergebnisse. Sagen wir, du schließt einen Trade mit 5 EUR Profit, hast aber 10 Kopierer, die dich mit Faktor 10 kopieren. Dann schließt jeder von diesen 50 EUR Profit, von denen du pro Kopf beispielsweise 20% Profit-Share erhältst. Das Potenzial muss hier sicherlich nicht weiter erläutert werden und liegt auf der Hand.
Suchst du nach einem Trader zum Kopieren gibt es natürlich einige Dinge zu beachten, da sich wie erwähnt in der Regel jeder kopieren lassen kann, bedeutet dies eben nicht, dass auch jeder zwangsläufig dafür geeignet ist. Es kommt auf eine gute Auswahl an. Viele kopieren auch nicht nur einen Trader, sondern streuen das Risiko auf mehrere Schultern und Assets. Dazu benötigst du gute und transparente Trader-Statistiken und solltest wissen, wie du diese liest, welche Werte du beachten solltest und wie du es schaffst auch die Kehrseite der Medaille zu verstehen. Dazu mehr in unserem Artikel „Copy Trading Erfahrungen„.
Copy Trading ist eine hervorragende Möglichkeit für Einsteiger, direkt von Anfang an am Handelsgeschehen teilhaben zu können sowie von anderen zu lernen. Weiterhin wird für dich automatisiert gehandelt, sobald du das Kopieren aktiviert hast. Ein weiterer Vorteil des Copy Trading ist die Option zum diversifizierten Trading, wenn du mehrere Trader kopierst, die wiederum unterschiedliche Finanzprodukte handeln. Die Auswahl der Trader, die richtigen Kopiereinstellungen sowie entsprechend ausreichend Kapital sind natürlich entscheidend. Nicht zuletzt kommt es natürlich auch auf einen vertrauenswürdigen Broker an, der dir ein faires und transparentes Copy Trading bietet.
MyTradingHelper Tipp! Ein lizenzierter Broker mit deutscher BaFin-Listung, der bekannt ist für sein ausgereiftes Copy Trading mit transparenten Statistiken und seine einsteigerfreundliche Handelsplattform:
Regulierung
- Lizenzierung CySEC, BaFin reg. 135203 | Consob reg. 3844 | CNMV reg. 3591
- Mitglied ICF, Kundengelder in Segregated Accounts gehalten
- Hebel 1:30 max.
Qualitäten und Stärken
- Copy Trading Funktion
- Transparente Statistiken
- Faire Gebühren
- WebTrader, MetaTrader 5, Naga App, Einsteigerfreundlich
Risikohinweis: 77.41% der privaten CFD Konten verlieren Geld
Expert Advisor
Option drei: Unter Expert Advisor, kurz EAs verstehen wir Algorithmen oder automatisierte Programme, auch Bots, Algos oder Roboter genannt, die nach entsprechender Programmierung Positionen automatisch öffnen und schließen.
Solche Systeme erfreuen sich schon seit vielen Jahren wachsender Beliebtheit. Ich hatte selten mit einem Trader zu tun, der sich nicht im Laufe seiner Karriere irgendwann mal mit EAs beschäftigt hat. Es ist definitiv sinnvoll, sich mit dieser Technik auseinanderzusetzen und sie ist mittlerweile fast schon Grundbestandteil eines diversifizierten Trading-Portfolios.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Nachdem du den Algorithmus eingerichtet und gestartet hast, tradet dieser automatisiert nach deinen vordefinierten Regeln und zwar 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche. In der Regel scannen solche Programme auflaufende technische Marktdaten eines Finanzproduktes und reagieren entsprechend auf diese. Das Gute daran ist, dass dies völlig ohne Emotionen erfolgt. Entscheidungen unter Einfluss starker Emotionen sind häufig Gründe für Fehler bei Tradern. Allerdings haben viele EAs das Problem, dass sie verspätet oder gar nicht reagieren, wenn es plötzlich zu starken, unerwarteten Marktveränderungen kommt. Daher bist du natürlich immer gut darin beraten, dein Handelskonto stetig zu beobachten, zu kontrollieren und wenn nötig eingreifen. Auch das Thema des diversifizierten Tradings lässt sich über Algos gut darstellen. Es gibt Systeme für unterschiedlichste Assetkategorien, die du parallel laufen lassen kannst.
In diesem Bereich findest du ein großes, breites Spektrum und vielfältige Angebote an vorgefertigten Bots, EA-Programmierungssoftware sowie Anbietern, die ihre EAs zum Kauf oder via Abo anbieten. Sicherlich ist es ratsam, erstmal mit einfacheren Modellen zu starten, die du eigenständig konfigurierst. Hierfür gibt es unzählige Varianten für alle gängigen Assetkategorien. Kostenfrei und kostenpflichtig. Das Grundschema wird dir so bereits vorgegeben, du aber kannst die Konfigurationen anpassen und dich so nach und nach in das Thema einarbeiten. Es ist immer gut, erstmal selbst eine Ahnung zu bekommen, wie das Ganze in der Praxis aussieht und sich ein gewisses Grundwissen anzueignen, denn so lassen sich die vielen Anbieter und Algos natürlich deutlich besser bewerten und einordnen.
Als Marktführer in Sachen Trading-Software für die Nutzung und Unterstützung von Expert Advisors können wir sicherlich MetaTrader 4 und MetaTrader 5 benennen. Sie bieten die Grundbasis und Programmiersprache für unzählige im Umlauf befindende EA-Systeme und Millionen Trader überall auf der Welt vertrauen seit vielen Jahren auf diese. Wenn du dich nach EA-Systemen und weiteren Add-ons umschauen möchtest, findest du ein reichhaltiges Angebot auf den Seiten mql4.com für MetaTrader 4 und mql5.com für MetaTrader 5. Auch die Konkurrenz zu MetaTrader, cTrader, bietet mittlerweile einige Expert Advisor an, sowie findest du Angebote in der TradingView-Community.
Solltest du an weiteren Informationen zum Thema Expert Advisor interessiert bist, lies doch direkt im Anschluss unseren ausführlichen Artikel zu diesem Thema: „Expert Advisor”.
MyTradingHelper Tipp: Zwei exzellente und seriöse Broker, damit du direkt das automatisierte Trading mit Expert Advisors in MetaTrader und cTrader ausprobieren kannst:
Regulierung
- Lizenzierung CySEC, ASIC, FSC
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$, Segregated Bank Account
- Hebel max. 1:30
Qualitäten und Stärken
- XM WebTrader, MetaTrader 4 und 5, XM App
- Spread ab 0.0 PIPs
- Kostenlose Trading Signale und technische Analysen
Risikohinweis: mehr als 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
Regulierung
- Lizenzierung CySEC, FCA, FSCA, SCB, Reg: BaFin, ACPR
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$, Segregated Bank Account
- Hebel 1:30
Qualitäten und Stärken
- FxPro Webtrader, MetaTrader 4 und 5, cTrader
- Gute Chart-Technologie und Trading-Tools
- Trading Central Signale
Risikohinweis: mehr als 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
Autotrading Fazit
Es ist ratsam, erstmal mit einfacheren automatisierten Funktionen zu starten, ein gutes Verständnis zu entwickeln, die vielfältigen Möglichkeiten auszutesten und sich dann allmählich in kompliziertere Funktionen zu steigern. Die Arbeit mit solchen Systemen ist meistens ein Prozess. Ausprobieren und Üben, Testen und Nachbessern sind die Devise.
Es ist aber auch sinnvoll, dein Handelskonto immer im Blick zu behalten. Egal ob du mit Stop-Loss arbeitest, glaubst den besten Trader dieser Welt zu kopieren oder einen vermeintlich genialen EA gefunden hast, du solltest dein Konto regelmäßig überwachen und nicht einfach auf den Knopf drücken und blind darauf vertrauen, dass schon alles irgendwie läuft. Marktlagen ändern sich und nichts währt ewig. Vielleicht müssen deine EA-Settings angepasst werden oder es gibt technische Probleme oder Umstellungen. Banken und Hedgefonds-Verwaltungen investieren jährlich Milliarden in solche Systeme, da wird der EA für 50 EURO aus Martins Telegram-Gruppe wohl kaum vergleichbar mithalten können.
Auch dein Copy-Trader wird gute und schlechte Wochen haben. Vielleicht musst du auch hier Einstellungen anpassen oder den Trader gar wechseln. Es empfiehlt sich sicherlich, insofern dein Kapital es zulässt, mehrere Trader zu kopieren, welche unterschiedliche Assets handeln. Klassische Streuung des Risikos. Trader werden nicht immer auf gleichem Niveau performen und können auch mal einen schlechten Monat erwischen. Kopierst du mehrere Trader, könntest du solche Performance-Schwankungen durch andere ausgleichen. Selbiges gilt auch für die Assets, die gehandelt werden. Mit einer guten Auswahl kannst du hier für Ausgewogenheit auch in stärker volatilen Markt-Momenten sorgen.
Fakt ist aber, Auto-Trading, in welcher Form auch immer, ist definitiv eine sehr interessante Ergänzung für jedes Trading-Portfolio. Nicht zu vernachlässigen ist noch ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang. Wenn du dich über EAs, Copy-Trading und Pending-Orders intensiver mit den technischen Aspekten des Tradings, Chartdaten etc. beschäftigst, entwickelst du natürlich auch ein tieferes Verständnis und Wissen, das dir auch in anderen Bereichen deines Tradings behilflich sein wird. Dieses Thema solltest du also definitiv weiter verfolgen!
MyTradingHelper Tipp! Bist du neu im Trading? Dann lies doch am besten direkt unsere Beiträge „Was ist Trading“ und „Trading erlernen“ mit guten Ratschlägen für deinen Einstieg!



