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Ratgeber Trading lernen

Trading für Einsteiger

Trading lernen · aktualisiert

Nachfolgend lernst du 3 wichtige Fakten über das Trading und wie du in 3 einfachen Schritten den Einstieg in das Trading meisterst. Außerdem erfährst du die wichtigsten Begriffe und wie du starten kannst, ohne am Anfang Unmengen an Zeit und Geld investieren zu müssen.

Aber vorweg müssen wir noch kurz zwei Fragen klären, welche häufig von Trading-Einsteigern gestellt werden: 

Ist diese Investment Form überhaupt geeignet für Neulinge im Investmentbereich?

Antwort: JA!

Solltest du dich nicht erstmal mit ETFs, Aktien und Sparplänen beschäftigen? Ist es nicht zu risikoreich oder gar zu kompliziert?

Antwort: NEIN!

Kann ich Trading lernen ohne Vorkenntnisse, Ausbildung oder Studium?

Antwort: JA!

Trading ist absolut geeignet für jeden, egal ob blutiger Anfänger oder aus anderen Investmentbereichen kommend. Somit ist Trading für Einsteiger durchaus geeignet. Die Funktionen und Grundlagen zu verstehen, ist kinderleicht. Dazu findest du alles Nötige auf dieser Seite. Langfristig erfolgreich zu handeln ist komplizierter, aber lediglich eine Sache von Übung, Erfahrung und Weiterbildung.

Genau die gleichen Argumente gelten für alle anderen Investmentbereiche übrigens auch. Wenn du frisch anfängst, erscheint alles kompliziert und risikoreich. Das Wichtigste ist, sich überhaupt auf den Weg zu machen! Der Weg ist das Ziel, wie man so schön sagt und alles, was du im Trading und auf MyTradingHelper findest, liest und lernst, wird dich weiterbringen. Nicht nur im Trading, sondern auch für andere Investment- und vielleicht auch Lebensbereiche. Markt ist Markt. Ob du die Aktie nun als Wertpapier oder als gehebeltes Produkt kaufst, die Kursentwicklung der Aktie ist dieselbe.

Was macht Trading so interessant für so viele Investoren überall auf der Welt, ob jung oder alt, Profi oder Anfänger?

VORTEILE

  • Jeder kann handeln, Mindestalter 18 Jahre, das Handelskonto-Öffnen ist meist schnell und unkompliziert.
  • Möglichkeit, online Geld zu verdienen.
  • Dank Hebel kann auch mit weniger Kapital ein größeres Volumen bewegt werden, was die Profitchancen sehr lukrativ macht.
  • Die technische Ausführung eines Trades ist extrem einfach, bedarf rund 3 Mausklicks und dauert nur wenige Sekunden
  • Du kannst mit steigenden, aber auch fallenden Kursen Profite erzielen.
  • Trading basiert häufig auf kurzfristigen Kursschwankungen und kann potenziell schnelle und hohe Gewinne erzielen.
  • Keine Mindestlaufzeiten.
  • Vielfältige Asset Auswahl, 247 handelbar, abhängig vom Asset.
  • Steile Lernkurve, da du dich mit vielen Aspekten zum Markt, Finanzprodukten, Risikomanagement und Investmentstrategien beschäftigen wirst.

NACHTEILE

  • Du brauchst einen seriösen Broker.
  • Du kannst dein eingezahltes Kapital vollständig verlieren.
  • Der Hebel hat ein hohes Potential, aber birgt auch ein höheres Risiko.
  • Trading kostet Zeit. Du musst lernen und wirst Fehler machen. Es ist wichtig, die Materie zu verstehen und sich ein gutes Risiko- und Moneymanagement anzueignen.

Trading erlernen

Möchtest du dich diesem Thema nicht allein stellen?

Kein Problem, wir sind an deiner Seite und bringen dir in unseren One-on-One Sessions alle Trading-Basics bei, die du für deinen Start in die Welt der Finanzen benötigst.

Zugeschnitten auf deine Bedürfnisse und Vorkenntnisse.

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Trading für Anfänger

Nachfolgend 3 wichtige Fakten die du für deinen Start wissen solltest:

Was ist Trading?

Der Begriff Trading, übersetzt „Handeln”, wurde als Anglizismus in viele Sprachen übernommen und steht lediglich für das Kaufen und Verkaufen von verschiedenen Anlageprodukten.

Wenn über Trading gesprochen wird, meint man in der Regel das Handeln von CFDs, Contract for Differences, zu Deutsch Differenzkontrakte. CFDs sind Derivate (Finanzprodukte), die zwischen zwei oder mehr Parteien gehandelt werden. Dabei wird auf die zukünftige Richtung des Marktpreises spekuliert. Wird der Preis steigen oder fallen?

Das bringt uns auch direkt zu einem gravierenden Unterschied zum beispielsweise klassischen Handel von Aktien oder Kryptowährungen. Diese kauft man bestenfalls niedrig und verkauft sie hoch. Mit der Preisdifferenz erzielt der Investor seinen Gewinn. CFDs können in beiden Richtungen gehandelt werden. Der Trader kann darauf spekulieren, dass der Preis eines Assets steigt oder fällt und in beiden Richtungen seinen Profit erzielen, insofern er richtig platziert ist mit seiner Position.

Hinzu kommt noch, dass CFDs mit einem Hebel gehandelt werden. Der Hebel ist ein Instrument, deine Kaufkraft zu verstärken und ermöglicht es dir, mit weniger Kapital größeres Volumen zu handeln. Der Hebel ist einer der Hauptgründe, warum CFDs so interessant für viele Investoren sind.

Die wichtigsten Unterschiede zu anderen Investmentformen im Überblick:

CFDs…

…werden außerbörslich gehandelt (OTC – Over-the-Counter). Der Broker übernimmt quasi die Rolle der Börse. Bestenfalls in Verbindung mit Liquidity-Providern. Ein wichtiges Merkmal für die Qualität des Brokers. Mehr dazu findest du “Was ist ein Broker?”!

…können in beiden Richtungen, preissteigend oder preisfallend (Short oder Long, Kauf oder Verkauf, Sell oder Buy – viele Begriffe, selbe Bedeutung) gehandelt werden. Auch mit fallenden Kursen kann ein potentieller Profit erzielt werden, wenn du richtig platziert bist.

…werden mit einem Hebel gehandelt. Der Hebel ermöglicht es dem Trader, mit weniger Investmentkapital, größeres Volumen zu handeln. Dies birgt, wie so häufig im Leben, Potential, aber auch Risiken. Mehr zum Hebel findest du im Artikel „Hebel Trading”.

…sind nicht in deinem „physischen“ Besitz. Wenn du beispielsweise eine Aktie oder Kryptowährung als CFD handelst, besitzt du die Aktie oder den Krypto-Coin nicht in Form eines Wertpapiers oder in einer Wallet, sondern wie beschrieben, du spekulierst lediglich auf den Kursverlauf. Somit ist auch das Versenden von einer Plattform auf die andere nicht möglich.

Märkte und Finanzprodukte (Assets), was kannst du handeln?

Trading öffnet dir das Tor zu den Märkten dieser Erde. Gute Broker haben 1000 und mehr handelbare Assets im Angebot. Das bietet dir enorme Flexibilität, Vielfalt und potentielle Investmentoptionen. Irgendwo auf der Welt gibt es immer etwas zu handeln! Ein zu handelndes Finanzprodukt oder Finanzinstrument wird als Asset bezeichnet. Auf guten Brokerplattformen findest du alles, was das Händlerherz begehrt. In der Regel ist die Struktur stets gleich und unterteilt sich in 7 Hauptkategorien:

CFD Hebel Finanzprodukte

Forex

Das sind gegenübergestellte Währungspaare, im Zusammenhang mit dem Trading gern auch Devisen genannt. Du handelst eine Währung gegen eine andere, z.B. EURO gegen den US Dollar. Das Paar heißt dann EURUSD. Forex-Paare werden in drei Kategorien unterteilt:

Major: Meistgehandelte Währungspaare, in der Regel im Zusammenhang mit EUR und/oder USD.

Minor: Mittel- bis häufig gehandelte Währungspaare.

Exotics: Selten gehandelte Währungspaare.

Rohstoffe und Metalle

Der Name erklärt sich von selbst. In dieser Kategorie findest du Gold, Silber, Öl sowie Kaffee, Zucker, Baumwolle, Getreidesorten, Kakao, Sojabohnen. Die Vielfalt variiert je nach Broker.

Indizes

Ein Index ist die Zusammenfassung verschiedener Werte in einem Verbund und bildet dessen Wertentwicklung ab. Dies kann eine Branche, eine bestimmte Region oder Industrie widerspiegeln. Bekannte Beispiele, die du mit Sicherheit kennst, sind Dax, Nasdaq, Dow Jones oder Nikkei.

Aktien und ETFs

Meist geordnet nach Ländern, bieten dir die Broker meist ein breites Portfolio an Einzelaktien wie Tesla, Mercedes, Amazon, Biontech, Samsung etc, aber auch ETFs. Wohlgemerkt als CFD, also versehen mit einem Hebel.

Kryptowährungen

Ähnlich den Aktien-CFDs bieten die meisten Broker dir verschiedenste Kryptowährungen wie z.B. BTCUSD, ETHEUR etc. als CFD. Auch hier beachte bitte, du spekulierst lediglich auf den Kursverlauf mit Hebel und besitzt weder Aktie noch Kryptowährung, noch kannst du diese in eine Wallet oder auf eine andere Plattform versenden.

Futures

Eine etwas gesonderte Kategorie. In der Definition sind Futures Termingeschäfte, bei denen sich Verkäufer und Käufer vertraglich vorab verpflichten, Waren oder Vermögenswerte zu einem zuvor vereinbarten Termin und Preis zu liefern und auch abzunehmen. Futures existieren auf Rohstoffen, aber auch Indexen und Einzelaktien.

Bitte beachte, dass wir über CFDs sprechen. Das bedeutet, alle Assets, die in den oben aufgeführten Kategorien gelistet sind, werden OTC (Over-the-Counter) und mit einem Hebel gehandelt sowie wirst du keines dieser Assets, ob nun Aktie oder Kryptowährung etc., auf einer CFD-Trading-Plattform „physisch” besitzen oder auf andere Plattformen versenden können. Du spekulierst lediglich auf den Kursverlauf (Long / Short).

Welcher Broker eignet sich?

Du brauchst einen lizenzierten und regulierten, seriösen Broker, bei dem du schnell und einfach dein Konto eröffnen kannst. Die Handelsplattform sollte einfach und intuitiv zu bedienen sein und du solltest dich schnell orientieren und zurechtfinden können. Die Möglichkeit zur Nutzung von zusätzlicher externer Handelssoftware sollte gegeben sein. Eine zugehörige Trading-App seitens des Brokers ist heutzutage ein Muss.

Der Anbieter sollte dir viele handelbare Assets bieten und dabei natürlich moderat und fair in den Gebühren sein. 

Ein gutes Angebot an Methoden für Ein- und Auszahlungen erleichtern deine Transaktionen und gerade die Auszahlungsregelungen sollten dir Flexibilität über deine Finanzen bieten.

Moderne Broker bieten dir Funktionen wie Copy-Trading oder PAMM-Trading sowie Wirtschaftskalender, Handelssignale, Webinare und Weiterbildungsprogramme.

Die besten Online-Broker für Anfänger

Lese die Berichte zum großen Broker-Vergleich im Beitrag „Der beste Broker„!

BROKER

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  • Lizenzierung ASIC, FSCA, CIMA, SIBL
  • Einlagensicherung bis 20.000 €/$
  • Hebel flexibel bis 1:500
  • Konten: STP, ECN, Swap Free
  • ProTrader, MetaTrader 4 und 5, Trad\ingView
  • Copy- und PAMM-Trading, kostenlose Trading Signale

Konto eröffnen

Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld

  • Lizenzierung CySEC, FCA, FSCA, SCB, BaFin Registriert
  • Einlagensicherung bis 20.000 €/$
  • Hebel bis 1:30
  • FxPro WebTrader, MetaTrader 4 und 5, cTrader
  • Copy Trading Funktion
  • Kostenlose Trading Signale

Konto eröffnen

Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld

  • Lizenzierung CySEC, BaFin reg. 135203 | Consob reg. 3844 | CNMV reg. 3591
  • Mitglied ICF, Kundengelder in Segregated Account gehalten
  • Hebel bis 1:30
  • Naga WebTrader, MetaTrader 5, Naga Trading App, NagaPay App
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Risikohinweis: 77.41 % der privaten CFD Konten verlieren Geld

  • Lizenzierung CySEC, CBI, FSCA, ASIC, mehr
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  • AvaTrade WebTrader, AvaTrade App, MetaTrader 4 und 5
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Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld

  • Lizenzierung CySEC, FCA, ASIC, BaFin reg., Börsennotiert
  • Einlagensicherung bis 20.000 €/$
  • Hebel flexibel bis 1:30
  • eToro WebTrader, eToro App
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Risikohinweis: 61% der privaten CFD Anleger verlieren Geld. eToro ist eine Multi-Asset-Investmentplattform. Der Wert Ihrer Anlagen kann steigen oder fallen. Ihr Kapital ist gefährdet.61

  • Lizenzierung CySEC, ASIC, FSC
  • Einlagensicherung bis 20.000 €/$
  • Hebel bis 1:30
  • Spread ab 0.0 PIPs
  • XM WebTrader, MetaTrader 4 und 5, XM App
  • Kostenlose Trading Signale und technische Analysen

Konto eröffnen

Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld

  • Lizenzierung CySEC, FCA, FMA, DFSA
  • Einlagensicherung bis 20.000 €/$
  • Hebel bis 1:30
  • Plus500 WebTrader, Plus500 App
  • 2800+ Assets
  • Plus Insight Tool, garantierter Stop-Loss-Funktion

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Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld

Wie lernst du Trading?

Es mag sich merkwürdig anhören, aber du lernst Trading, wie Kinder das Laufen lernen. Du läufst einfach los und setzt einen Fuß vor den anderen. Mach dir nicht so viele Sorgen über Fehler. Das gehört dazu. Wenn ein Kind beim Laufenlernen hinfällt, wird es das doch auch nicht bis zum Ende seines Lebens aufgeben, sondern wieder aufstehen und weiter üben. Ein texanisches Sprichwort, welches ich aus dem Buch „Rich Dad, Poor Dad” von Robert Kyosaki kenne, lautet: „Alle Menschen wollen in den Himmel – nur sterben will niemand.” Kyosaki schrieb dazu: „Die meisten Menschen träumen davon, reich zu sein, aber sie haben eine Heidenangst davor, Geld zu verlieren. Deshalb kommen sie nie in den Himmel.” Von daher gibt es eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung, wie du das Trading lernst:

Schritt 1: Suche dir einen der Broker aus unserer Empfehlung aus, der dir vom Bauchgefühl am ehesten zusagt, öffne dein Konto, folge den Anweisungen und verifiziere dein Konto mit den benötigten Dokumenten. Sollte dir der Broker aus welchen Gründen auch immer später nicht gefallen, nimm den nächsten.

Schritt 2: Zahle einen kleineren Betrag ein. Als Startkapital empfehlen wir 1500-2000 EUR. Keine Sorge, nur weil du z.B. 2000 EUR in dein Handelskonto einzahlst, ist dieses Geld noch nicht investiert. Du verschiebst es lediglich von deinem Bankkonto in dein Handelskonto. Erst wenn du anfängst, Trades zu öffnen, werden Teile des Kapitals überhaupt erst genutzt. Wenn dir etwas nicht passt, zahlst du das Geld einfach wieder aus. 

Warum dieser Betrag und nicht nur ein paar Hundert Euro? Viele starten mit 100 oder 200 EURO, weil sie diesen Betrag auf der Brokerplattform als Startbetrag lesen und glauben, dass sie weniger Risiko eingehen, wenn sie weniger riskieren. Mag vom Betrag her auch so sein, aber das Risiko, dieses Geld tatsächlich zu verlieren, ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Du kannst es vergleichen mit einer Probefahrt. Du willst die neue Mercedes C-Klasse probefahren und kommst mit 0,50 Cent Benzingeld. Was wird passieren? Du siehst das Auto, magst es vielleicht, wirst einsteigen, den Motor anwerfen und wahrscheinlich noch vor dem Gartenzaun liegen bleiben. Weißt du jetzt, wie gut das Auto fährt oder nicht? Vermutlich nicht!

Du kannst mit ein paar Hundert Euro nicht wirklich das Trading ausprobieren. Allein um einen Trade zu öffnen, bindest du bei kleinerem Hebel im Durchschnitt um die 100 EURO Kapital zum Eröffnen der Position. Du brauchst aber noch Spielraum, damit sich die Position im Markt auch bewegen kann. Kurse schwanken und stehen nicht still. Es ist meist nie ein geradliniges Auf- oder Absteigen, sondern eine pendelnde Bewegung. Trader nutzen nie den gesamten Kontostand, um diese Bewegungen aushalten zu können. Das solltest du daher auch nicht tun. Kurse sind immer in Bewegung und das ist auch gut so.

Ein Trader spekuliert auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Das bedeutet, es braucht Bewegung auf dem Preis und Chart. Wenn der Kurs sich seitwärts bewegt, findest du keinen interessanten Einstieg. Wenn du also Bewegung zum Handeln brauchst, ist es nur logisch, dass du auch Spielraum dafür brauchst, dass sich deine offenen Positionen entsprechend auch bewegen. Das Einzige, was dir diesen Spielraum bietet, ist immer die Kaufkraft bzw. das Kapital, mit dem du in deinem Handelskonto arbeitest. 

Eine wichtige Regel sollte dabei aber immer gelten. Nicht für das Trading, sondern für alle deine Investments. Investiere nie mehr Geld, als du im schlimmsten Fall bereit bist zu verlieren! Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass du alles verlierst, nur weil du mal einen Fehler machst. Aber wenn du überlegst, ob du den letzten Hunderter aus deiner Tasche in eine Aktie oder in den Wocheneinkauf investieren solltest, dann entscheide dich lieber für den Einkauf, spare und investiere, wenn deine finanzielle Situation stabiler ist.

Schritt 3: FOCUS! Follow One Course Until Successful! Trade, übe, lerne, mache Fehler, werde besser! Konzentriere dich auf dein Trading und nicht auf mehrere Investmentstrategien gleichzeitig! Hört sich so einfach an? Ist es auch! Wenn du nie losläufst, wirst du nie laufen lernen. Der wichtigste Schritt (1 und 2) ist bereits getan. Jetzt heißt es, dein Wissen zu erweitern. Was kannst du dafür tun?

Buche unsere One-on-One-Session zum Beispiel. Wir bringen dir alle nötigen Grundlagen des Tradings bei, erklären dir Funktionen, wie du das Chart liest, Themen zum Risiko- und Moneymanagement, wie du Investitionsoptionen finden kannst und vieles mehr. Das volle Starter-Rundum-Wohlfühl-Paket.  Vereinbare am besten gleich einen kostenlosen Termin zu unserem Kennenlerngespräch und erhalte detaillierte Informationen zum Ablauf, Kosten und Sessionplan.

Youtube ist voll von kostenfreien Videos. Im Internet gibt es unzählige Coaching-Angebote, Bücher und Blogs. Alle Broker aus unserem Vergleich bieten dir einen kostenlosen Akademiebereich, Lernmaterial und Webinare. Du hast so viele Möglichkeiten. Laufe los und nutze sie!

MyTradingHelper Tipp: Wenn du mehr erfahren möchtest, wie du am sinnvollsten vorgehst, das Trading zu erlernen, ließ am besten direkt im Anschluss unseren Artikel „Trading erlernen„.

Traden für Anfänger risikoreich?

Was ist nicht risikoreich im Leben? Im Trading als auch bei jedem anderen Investment gibt es natürlich ein Risiko. Es geht leider nicht ohne. Das Risiko-zu-Gewinn-Verhältnis ist eher der Faktor, auf den es zu schauen gilt. 

Immobilien

Bei gutem Zustand ein relativ geringes Risiko, da Immobilen vergleichsweise extrem wertstabil sind, allerdings brauchst du viel Zeit, hohes Eigenkapital und liquide Mittel zur Bestandspflege.

Aktien und ETFs

Mittleres Risiko.  Dein Kapital wird für längere Zeiträume in deinem Aktien- oder ETF-Portfolio gebunden und du brauchst auch hier größeres Kapital, damit sich potentielle Gewinne im Vergleich zum zeitlichen Aufwand und Risiko lohnen. Kleine Beträge verringern das Verlustrisiko, aber eben auch den zu erwartenden Profit. Es braucht viel Zeit, Geduld, Kenntnisse und stetige Recherchen.

Trading

Mittleres bis höheres Risiko beziehungsweise bestimmst du dein Investmentrisiko je nach deinem persönlichen Risiko-Appetit. Dank des Hebels kannst du mit weniger Kapital größere Positionen handeln. Aus diesem Grund erfreut sich Trading einer solch großen und wachsenden Beliebtheit. Wichtig ist darauf zu achten, nicht zu große Trades im Vergleich zum Kapital zu eröffnen. Der Hebel gibt dir also ein enormes Potential, aber erhöht eben auch das Risiko. Es liegt aber an dir, welche Tradegrößen du öffnest, wie viel Kapital du einsetzt und wie hoch das Risiko ist, dass du bereit bist einzugehen.

Trading ist eher für kurzzeitige Investments im Vergleich zum Aktienhandel. Somit ist dein Kapital nicht für lange Zeiträume gebunden, sondern flexibel einsetzbar. Wichtig ist zu verstehen, dass es nicht darum geht, dass jeder Trade gewinnt. Das ist sogar völlig utopisch, von sich selbst zu erwarten. Das Gesamtergebnis ist entscheidend. Trefferquoten von 60-70% aber trotzdem profitabel, sind durchaus normal im Trading.

Risiko hast du bei allem, was du tust in deinem Leben. Wenn du dich an einen Pokertisch mit 10 Personen setzt, liegt dein Verlustrisiko bei 90%. Das Geheimnis erfolgreicher Investoren und Trader ist nicht, sich vor dem Risiko zu verstecken, sondern zu lernen, damit umzugehen und es zu managen.

Trading Grundlagen

Welche Begriffe erwarten dich und was bedeuten diese? Du wirst auf allen Handelsplattformen vermutlich dieselben Begrifflichkeiten vorfinden. Damit du direkt weißt, was gemeint ist, nachfolgend die wichtigsten mit Kurzerklärung:

Trade / Order

Bezeichnet die Position, die du öffnest. Diese platzierst du mit einem simplen Mausklick zu einem bestimmten Preis und kannst auf einen Preisanstieg oder Fall spekulieren. Mit einem weiteren Mausklick kannst du deinen Trade natürlich auch einfach wieder schließen.

Buy und Sell / Long und Short / Kauf und Verkauf

Diese Begriffe stehen für die Richtung (Preisanstieg oder Preisfall), auf welche du mit deinem Trade spekulierst. Häufig wird dies noch farblich unterstützt.

Buy / Long / Kauf = Du öffnest einen Trade und spekulierst auf einen Preisanstieg.

Sell / Short / Verkauf = Du öffnest einen Trade und spekulierst auf einen Preisfall.

Broker

Der Broker ist der „Ort“ oder die Plattform, wo dein Handelskonto liegt. Er bildet die Schnittstelle zwischen dir und den Märkten dieser Welt. Dort liegt dein Kapital, dort führst du die Orders aus, dort siehst du die handelbaren Finanzprodukte, deren Kursverläufe und Charts.

Hebel

Der Hebel, im englischen Leverage genannt, ist ein Instrument, um mit weniger Kapital größere Positionen handeln zu können. Wenn du beispielsweise eine Aktie zum Kurs von 200 EUR handeln möchtest und der Broker dir einen Hebel von 1:5 anbietet, benötigst du nur 40 EUR Margin (200 EURO / Hebel 5) für die Positionseröffnung. Du kannst also mit weniger Kapitaleinsatz mehr Volumen bewegen und somit erhöht sich auch deine potentielle Profitchance. Das Risiko besteht dabei darin, dass du eventuell zu große Positionen öffnest, welche dein Konto überlasten könnten. Mehr zum Hebel findest du im Artikel „Hebel Trading”.

PIP und Punkt

Beides betitelt eine Maßeinheit für die Messung von Preisbewegungen. Bei Forex oder Währungspaaren spricht man von PIPs und bei anderen Finanzinstrumenten (Assets) von Punkten. Hierzu ist es sehr wichtig, dass du lernst, wie viel Geld sich in deinen Trades je nach Asset und LOT-Größe pro PIP oder Punkt bewegt.

LOT

Das LOT ist ebenfalls eine Art Maßeinheit, um die Trade-Größe zu beschreiben, die du öffnest. Es gibt drei verschiedene LOT Größen:

Standard LOT = 1.0

Mini LOT = 0.1

Micro LOT = 0.01.

Weiterhin ist im LOT auch das jeweilige Volumen definiert, welches damit in der Position bewegt wird. Dieses variiert je nach Asset. 

Stop-Loss und Take-Profit

Dies sollten deine wichtigsten Trade-Begleiter werden und sind zwei Instrumente, dein Risiko zu managen, Verluste zu begrenzen und Profite mitzunehmen.

Stop-Loss

Dient dazu, deinen Trade zu einem vordefinierten Kurs oder Betrag automatisch im Verlust zu schließen. Somit kannst du deine Verluste begrenzen, wenn sich der Kurs gegen deine Position entwickelt.

Take-Profit

Schließt deinen Trade zu einem vordefinierten Kurs oder Betrag automatisch im Profit, wenn der Kurs sich zugunsten deiner Position entwickelt. Somit kannst du deine Profite sichern, bevor sich der Kurs eventuell wieder dreht.

Margin und Margin-Level

Zwei ähnliche Begriffe, aber mit unterschiedlichen Funktionen:

Margin

Beschreibt das benötigte Eigenkapital zum Öffnen einer Position. Dieses wird gebunden, wenn du den Trade öffnest und wieder freigestellt, wenn du die Position schließt. Dein Kontostand ist lediglich durch das Trade-Ergebnis bei Schließung selbst betroffen.

Margin-Level

Wird in Prozent angezeigt und ist eine Hilfestellung für dich, um auf einen Blick zu erkennen, ob dein Handelskonto und deine offenen Positionen gut ausbalanciert sind, überlastet oder ob du vielleicht sogar zu viel Kapital im Konto hast im Vergleich zu deinen Handelsaktivitäten. Die meisten Broker arbeiten mit folgenden Werten:

Margin-Level 100% = Margin Call = Warnung, dass du Gefahr läufst dein Handelskonto zu überlasten. Mögliche Maßnahmen:

  1. Abwarten, beten und das Beste hoffen. Bitte beachte, dass Beten und Hoffnung keine Handelsstrategien darstellen.
  2. Positionen schließen, das entsprechende Ergebnis realisieren und somit die gebundene Margin wieder freigeben, was das Margin-Level erhöhen kann. Je höher der genutzte Hebel, desto geringer ist die Auswirkung auf die Margin beim Schließen von Positionen.
  3. Kapital erhöhen, um mehr Spielraum zu bekommen und die Trades offenhalten und beobachten zu können. 

Tatsächlich ist eine Kombination aus Punkt 2 und 3 häufig sinnvoll. Bestenfalls lässt du es dank gutem Risikomanagement und Disziplin aber gar nicht erst so weit kommen.

Demo-Konto und Live-Konto

Demo-Konto

Das ist eine Art Übungskonto, welches dir viele Broker kostenfrei zum Üben zur Verfügung stellen. Dort hast du Demo-Kapital, mit dem du die Plattform testen kannst. Es ist ratsam, sich nicht allzu lange damit aufzuhalten, da es zum einen Abweichungen zum realen Konto geben kann und zum anderen wirst du dich mit Demogeld immer anders verhalten als mit Echtgeld.

Live-Konto

Wird dein Echtgeld-Handelskonto unter realen Marktbedingungen und mit echtem Geld genannt.

Spread und Swap

Spread

Der Broker möchte natürlich auch sein Stück vom Kuchen und nimmt eine Ordergebühr für das Ausführen deiner Trades. Diese wird Spread genannt und berechnet sich auf der Differenz von Kauf- zum Verkaufskurs (Bid und Ask).

Swap

Swaps sind eine Art Übernachtungsgebühr, wenn du eine offene Position in den nächsten Handelstag überlaufen lässt.

Es kann weitere oder andere kontotypabhängige Gebühren geben, erkundige dich dazu bitte bei deinem Broker.

Fazit Trading für Einsteiger

Du siehst also, Trading ist für Einsteiger absolut geeignet. Es ist sogar extrem leicht, kostenlos an viele Informationen zu kommen, dank großer Beliebtheit dieser Investmentart. Du findest eine große Palette an handelbaren Finanzprodukten aus allen Rubriken, die der Markt hergibt. Dank des Hebels kannst du bereits mit vergleichsweise kleinem Kapital handeln und hast eine ausreichend interessante Chance auf einen möglichen Profit. Das Wichtigste ist dein Risikomanagement. Stell dich der Angst vor Verlusten und begrenze diese, bewahre Disziplin, trade und werde besser. Kein Meister ist je vom Himmel gefallen. Gute Broker bieten dir eine einfach zu verstehende und gut strukturierte Handelsplattform, Funktionen wie das Copy-Trading, um von anderen zu lernen sowie zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch MyTradingHelper steht dir mit Rat und Tat zur Seite.

MyTradingHelper Tipp! Ein Top-Broker für Einsteiger danke einfacher und intuitiv zu bedienender Handelsplattform, Copy-Trading-Funktion um von anderen Tradern zu lernen sowie vielfältigen Akademiebereich für Weiterbildungsmöglichkeiten:

Naga Group AG

Regulierung

  • Lizenzierung CySEC, BaFin reg. 135203 | Consob reg. 3844 | CNMV reg. 3591
  • Mitglied ICF, Kundengelder in Segregated Accounts gehalten
  • Hebel 1:30 max.

Qualitäten und Stärken

  • Copy Trading Funktion
  • Transparente Statistiken
  • Faire Gebühren
  • WebTrader, MetaTrader 5, Naga App, Einsteigerfreundlich

Konto eröffnen

Risikohinweis: 77.41% der privaten CFD Konten verlieren Geld