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Was ist Trading?

Trading lernen · aktualisiert

Ein Begriff, an dem du nicht vorbeikommst, wenn du anfängst, dich mit Investments zu beschäftigen. Trading. Aber was ist Trading genau? In diesem Artikel klären wir einige Grundfragen rund um dieses Thema. Was bedeutet der Begriff „Trading”, was genau bedeutet „Trading” überhaupt, wie funktioniert das Ganze?

VORTEILE

  • Jeder kann handeln, Mindestalter 18 Jahre, das Handelskonto-Öffnen ist meist schnell und unkompliziert.
  • Möglichkeit, online Geld zu verdienen.
  • Dank Hebel kann auch mit weniger Kapital ein größeres Volumen bewegt werden, was die Profitchancen sehr lukrativ macht.
  • Die technische Ausführung eines Trades ist extrem einfach, bedarf rund 3 Mausklicks und dauert nur wenige Sekunden
  • Du kannst mit steigenden, aber auch fallenden Kursen Profite erzielen.
  • Trading basiert häufig auf kurzfristigen Kursschwankungen und kann potenziell schnelle und hohe Gewinne erzielen.
  • Keine Mindestlaufzeiten.
  • Vielfältige Asset Auswahl, 247 handelbar, abhängig vom Asset.
  • Steile Lernkurve, da du dich mit vielen Aspekten zum Markt, Finanzprodukten, Risikomanagement und Investmentstrategien beschäftigen wirst.

NACHTEILE

  • Du brauchst einen seriösen Broker.
  • Du kannst dein eingezahltes Kapital vollständig verlieren.
  • Der Hebel hat ein hohes Potential, aber birgt auch ein höheres Risiko.
  • Trading kostet Zeit. Du musst lernen und wirst Fehler machen. Es ist wichtig, die Materie zu verstehen und sich ein gutes Risiko- und Moneymanagement anzueignen.

Trading

Einfach erklärt ist „Trading” ein Begriff, der als Anglizismus in viele Sprachen übernommen wurde und bedeutet übersetzt schlicht „Handeln”. Er wird genutzt, um das Kaufen und Verkaufen von Finanzprodukten zu beschreiben. Dies kann direkt an der Börse oder über einen Broker erfolgen und umfasst sämtliche Finanzproduktkategorien von Forex, über Rohstoffe bis zu Aktien. Trading in der Definition wird in der Regel als Begriff genutzt, um die Investmentform CFD-Trading oder Hebel-Trading zu beschreiben.

Die wichtigsten Unterschiede vom CFD-Trading zum klassischen Aktien- oder Kryptowährungshandel sind:

CFDs…

…werden außerbörslich gehandelt (OTC – Over-the-Counter). Der Broker übernimmt quasi die Rolle der Börse. Bestenfalls in Verbindung mit Liquidity-Providern. Ein wichtiges Merkmal für die Qualität des Brokers. Mehr dazu findest du “Was ist ein Broker?”!

…können in beiden Richtungen, preissteigend oder preisfallend (Short oder Long, Kauf oder Verkauf, Sell oder Buy – viele Begriffe, selbe Bedeutung) gehandelt werden. Auch mit fallenden Kursen kann ein potentieller Profit erzielt werden, wenn du richtig platziert bist.

…werden mit einem Hebel gehandelt. Der Hebel ermöglicht es dem Trader, mit weniger Investmentkapital, größeres Volumen zu handeln. Dies birgt, wie so häufig im Leben, Potenzial, aber auch Risiken. Mehr zum Hebel findest du im Artikel “Hebel Trading”.

…sind nicht in deinem „physischen“ Besitz. Wenn du beispielsweise eine Aktie oder Kryptowährung als CFD handelst, besitzt du die Aktie oder den Krypto-Coin nicht in Form eines Wertpapiers oder in einer Wallet, sondern wie beschrieben, du spekulierst lediglich auf den Kursverlauf. Somit ist auch das Versenden von einer Plattform auf die andere nicht möglich.

Traden

Traden ist das mittlerweile eingedeutschte Verb, abgeleitet vom Wort „Trading” und bedeutet ebenfalls „handeln”. Es umschreibt das aktive Kaufen und Verkaufen von Finanzprodukten. Wie bereits beschrieben, wird dieser Begriff meist im Zusammenhang mit CFDs oder dem Trading gehebelter Produkte verwendet. Da müssen wir also nochmal ansetzen, um das genauer zu definieren.

Was ist Traden?

Traden bedeutet das aktive Öffnen und Schließen von CFD-Positionen über eine Broker-Handelsplattform. CFD steht für „Contracts for Differences“ oder zu Deutsch Differenzkontrakte. Beim Traden wird auf die zukünftige Preisentwicklung eines Finanzproduktes spekuliert, wobei der Trader auf steigende, aber auch auf fallende Kurse setzen kann. Das bringt uns auch direkt zu einem gravierenden Unterschied zum z.B. klassischen Handel von Aktien oder Kryptowährungen. Diese kauft man bestenfalls niedrig und verkauft sie hoch. Mit der Preisdifferenz erzielt der Investor seinen Gewinn. CFDs können in beiden Richtungen gehandelt werden und du kannst in beiden Richtungen profitieren, vorausgesetzt du hast deinen Trade richtig positioniert.

Börse Kaufen und Verkaufen-Bull and Bear

Online Trading

Früher kamen Händler an die Börsen dieser Welt in New York, London, Tokyo, Frankfurt etc., um Waren, Rohstoffe, Wertpapiere, Devisen oder Derivate zu handeln. Eine große Ansammlung an Menschen, wildes Getümmel, Geschrei und Gefaltsche. Die Börse selbst fungiert bis heute als Mittelsmann zwischen Käufer und Verkäufer und verdient für jede abgewickelte Transaktion eine Börsenkommission. Mit dem Aufkommen des modernen technischen Zeitalters und globaler Vernetzung ist es nun nicht mehr notwendig, vor Ort sein zu müssen und es öffnete sich eine Tür für deutlich mehr Investoren, an diesem Geschehen teilzuhaben sowie an den globalen Märkten mitmischen zu können. Die Durchführung von Transaktionen und Ordern wurde deutlich schneller und präziser.

Jeder kann heutzutage in viele unterschiedliche Anlageprodukte investieren und diese handeln. Die einzige Voraussetzung ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie eine halbwegs vernünftige Internetverbindung und schon bist du da voll mit dabei.

Allerdings handelst du im Trading nicht direkt an der Börse. Tatsächlich werden CFDs Over-the-Counter (OTC), also außerbörslich, gehandelt. Die Rolle der „Trading-Börse” nimmt dein Broker ein. Er führt Käufer und Verkäufer zusammen und verdient ebenfalls an den Vermittlungsgebühren. Der OTC-Handel oder auch Direkthandel genannt findet außerbörslich statt und erfolgt meist in einer Art Handelsnetzwerk zwischen drei Parteien (Trader, Broker und Liquidity Provider). Es ist deutlich einfacher, da man als Händler nur mit einem Kauf- und Verkaufspreis umgehen muss, sowie gibt es deutlich weniger Regularien, was wie immer im Leben hohes Potenzial, aber auch Risiken birgt.

An der Börse gehandelte Anlageprodukte sind stark standardisiert, was Transparenz schaffen soll, aber zugleich auch einiges an Flexibilität raubt. Der OTC-Handel bietet diese. Kauf- und Verkaufsinteressenten können deutlich direkter miteinander agieren, was nur einer von vielen Gründen für die Beliebtheit des OTC-Handels ist.

MyTradingHelper Tipp! Einer von Europas bekanntesten Brokern, der sehr gut geeignet ist für Einsteiger dank leicht verständlicher und einfach zu bedienender Handelsplattform sowie einer guten Copy-Trading-Funktion und vielseitigen Weiterbildungsangebot: 

eToro Broker

Regulierung

  • Lizenzierung CySEC. FCA, ASIC, BaFin reg, Börsennotiert
  • Einlagensicherung bis 20.000 €/$, Segregated Bank Account
  • Hebel flexibel bis max. 1:30

Qualitäten und Stärken

  • eToro WebTrader, eToro App
  • 6000+ Assets, echte Aktien und Kryptos
  • Copy Trading Funktion, Popular Investors Program

Konto eröffnen

Risikohinweis: 61% der privaten CFD Anleger verlieren Geld. eToro ist eine Multi-Asset-Investmentplattform. Der Wert Ihrer Anlagen kann steigen oder fallen. Ihr Kapital ist gefährdet.

Was ist ein Trader?

Der „Trader” oder zu Deutsch „Händler” ist die Person, die die Positionen, Trades oder Orders aktiv ausführt. Ich nutze ab sofort die Anrede „DU“, denn du wirst ja der Trader sein. Dabei ist es völlig egal, ob du einen oder hundert Trades am Tag öffnest und schließt. Ab dem Moment, wo du aktiv wirst, bist du Trader! Du wirst anhand von deinen Analysen oder anderweitig erhaltenen Anregungen oder Signalen von außerhalb entscheiden, welche Finanzprodukte, Assets genannt, du am jeweiligen Handelstag tradest, wie viele Positionen du öffnest und ob du kaufst (Long) oder verkaufst (Short). Vielleicht möchtest du einen Expert Advisor oder eine Copy-Trading-Funktion nutzen. Dafür brauchst du dein Handelskonto, das du bei einem Broker registrierst. Es läuft auf deinen Namen, dein Kapital liegt in diesem Konto, nur du hast Zugang und nur du entscheidest, was in diesem passiert, wie und wann dies passiert. Du hast die volle Kontrolle!

Natürlich kannst du den Markt nicht kontrollieren, aber aus technischer Sicht, insofern du die entsprechenden Funktionen nutzt und nicht wahllos hin und her klickst, kann nichts in deinem Konto passieren, was zu irgendwelchen ungewollten, überraschenden Katastrophen führt. Das ist, was viele am Anfang fürchten, diese Angst ist aber unbegründet. Um per Knopfdruck mal eben all dein Geld zu verlieren, musst du schon einiges, wiederholt falsch machen. Auf MyTradingHelper findest du alle nötigen Informationen, die du benötigst, um solche Fehler nicht zu machen!

Es ist sicherlich auch eine gute Option, sich das Ganze durch einen unserer erfahrenen Coaches erklären zu lassen. Buche doch am besten einfach unsere One-on-One Session. Der Kurs wird auf deine Vorkenntnisse, Bedürfnisse und Voraussetzungen zugeschnitten und wir bringen dir alles bei, was du für deinen Start in die Welt des Tradings benötigst. Das Erstgespräch ist kostenlos. Du hast also nicht mehr zu verlieren als ein paar Minuten Zeit. Ein überschaubares Risiko!

Solange du mit einem soliden Startkapital arbeitest, wir empfehlen 1500-2000 EUR, kleine und nicht zu viele Trades gleichzeitig öffnest oder offen hast, sowie jeden Trade mit einer Verlustbegrenzung in Form des Stop-Loss absicherst, ist der schnelle Totalverlust zwar nicht ausgeschlossen, jedoch eher unwahrscheinlich. Wie bereits erwähnt, müssten schon grob fahrlässige Aktionen durchgeführt werden und meist auch wiederholt durchgeführt werden, um mal eben innerhalb kürzester Zeit sein Konto zu plätten.

Dies sind die bekanntesten Arten von Tradern:

Day-Trader

Diesen Begriff hast du mit Sicherheit bereits gehört. Er beschreibt den Trader, der seine Positionen nur sehr kurz im Markt hält und bestenfalls noch vor Marktschließung am Abend des Handelstages wieder schließt. Dadurch will er das Risiko gering halten, aber auch mögliche Übernachtungskosten vermeiden.

Der Day-Trader zielt darauf ab, mit kleineren Kursbewegungen möglichst schnell Profite zu erzielen. Dafür öffnet er meist entweder eine große Anzahl kleinerer Trades über den Tag hinweg oder öffnet gezielte Einzelpositionen in hoher LOT-Größe.

Day Trading Quelle: Chart TradingView

Um dafür gute Momente zu erwischen, muss der Day-Trader viel Zeit in Analysen und Chartbeobachtungen investieren sowie stets die Markt-Nachrichten im Blick behalten und verfolgen. Daher bezeichnen wir als Day-Trader dann meist auch einen Vollzeit-Trader. Dies erhöht natürlich den Erfolgsdruck auf den Trader enorm, sollte er mit seinem Trading seinen Lebensunterhalt finanzieren müssen.

Positions-Trader

Der komplette Unterschied zum Daytrader ist der Positionstrader. Er zielt auf Langzeitpositionen ab, die über viele Tage, Wochen, Monate oder auch Jahre im Markt gehalten werden. Dies verringert den Analyseaufwand und somit auch den zeitlichen Aufwand. Der Trader entscheidet sich für ein sinnvolles Asset und muss sich lediglich basierend auf seinen technischen und fundamentalen Analyse-Informationen für Long oder Short entscheiden.

Wenn der Trader beispielsweise davon überzeugt ist, dass ein Asset auf Grund seiner Historie über kurz oder lang steigt, wird er sich Long platzieren und abwarten.

Positionstrading Quelle: Chart TradingView

Eventuelle zwischenzeitliche Einbrüche muss er dann aushalten können. Damit kommen wir dann auch auf den Punkt. In der Regel wird der Trader mehrere Trades offen halten, welche natürlich Geld binden. Positionstrader brauchen somit ein großes Handelskonto mit einer gesunden Kaufkraft, um die Kursschwankungen entsprechend aussitzen zu können, ohne jedes Mal ins Schwitzen zu kommen, nur weil sich der Assetkurs mal um ein paar hundert Punkte oder PIPs bewegt. Weiterhin muss sich der Trader natürlich über die Haltekosten im Klaren sein und aufpassen, dass diese seine potenziellen Profite nicht auffressen oder ihn gar in größere Schwierigkeiten bringen.

Trend-Trader

Wie der Name bereits verrät, lauern und suchen Trend-Trader nach Auf- und/oder Abwärtstrends. Die Zeitspanne ist dabei nicht wirklich entscheidend. Ob es ein Kurzzeit-, Mittel- oder Langzeittrend ist, die Hauptsache ist, der Trader ist richtig platziert. „The trend is your friend“, hoffentlich, sagt sich der Trend-Trader. Wichtig ist natürlich zu versuchen, den Trend möglichst über die volle Länge zu nutzen und den richtigen Ein- und Ausstiegspunkt zu finden.

Eigentlich ist das Trend-Trading eines Traders täglich Brot. Wir suchen immer nach einem Aufwärts- oder Abwärtstrend und versuchen, der Seitwärtsbewegung fernzubleiben. Daher ist Trend-Trading sicherlich immer Teil oder in Kombination mit anderen Strategien wie Scalping, Day- oder Positionstrading zu verstehen.

Trendtrading Quelle: Chart TradingView

Als kleinen Tipp empfiehlt sich hier, den Stop-Loss zu nutzen. Selbstverständlich solltest du das für jede Position tun, welche du öffnest, aber der Stop-Loss  ist nicht nur ein Instrument, deine Verluste zu begrenzen, sondern du kannst ihn auch nutzen, um deine Profite zu erhöhen. Bist du mit deinem Trade gut im Trend platziert, ziehst du den Stop-Loss einfach nach. Zum Beispiel, um die Verlustgrenze auf null zu setzen. Sollte der Trend anhalten, kannst du den Stop-Loss anschließend ins Plus ziehen. Wenn du dieses Tool also nach und nach dem Trade hinterher ziehst, kannst du so versuchen, den vollen Trend auszunutzen und das Maximum an Profit herauszuholen. Die Angst, den Profit zu verlieren, wird dadurch eliminiert und du kannst emotionsfreier traden. Wichtig ist natürlich, dem Trade immer etwas Platz für Kursbewegungen zu geben. Positionsplanung und -kalkulation können auch hier der Schlüssel zum Erfolg sein.

Scalper

Der Scalper beziehungsweise das Scalping ist eine Form des Daytradings. Scalper, wie Trader genannt werden, die diese Strategie nutzen, halten Positionen über sehr kurze Zeiträume, meist nur Minuten oder Sekunden. Die Verlustgrenzen pro Trade werden sehr eng gehalten und kalkuliert. Das verringert natürlich das Risiko, aber es muss auch sichergestellt werden, dass am Ende mehr positive als negative Positionen geschlossen werden. 

Scalping Quelle: Chart TradingView

Scalping-Strategien kommen oft in Verbindung mit EAs, also dem automatisierten Handel oder auto Trading zum Einsatz. Solche Programme sind natürlich deutlich schneller in der Ausführung von Trades und können somit einen Vorteil bieten. Unerwartete, schnelle Preisänderungen sind eher unerwünscht. Natürlich braucht es auch hier Bewegung, aber Scalper suchen eher nach Mustern, daher bevorzugen Sie starke liquide Assets wie z.B. Forex.

Was ist ein Trade?

Der Trade ist dein Investment in den Markt beziehungsweise in ein spezifisches Asset oder Finanzprodukt. Viele verwenden auch den Begriff Position, denn du positionierst dich auf einem bestimmten Preisniveau und spekulierst auf die Preisentwicklung. Im klassischen Aktienhandel kaufst du niedrig und verkaufst hoch und machst mit der Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis deinen Profit. Im Trading hast du zwei Richtungen, in denen du handeln kannst. Wenn du eine Kaufposition öffnest, dich also „Long” positionierst, spekulierst du auf einen Kursanstieg. Du kannst auch eine Verkaufsposition, „Short“ öffnen und damit auf den Preisfall spekulieren. In beiden Fällen machst du deinen Profit mit der Differenz zwischen Einstiegs- und Ausstiegskurs. Wichtig ist natürlich, dass du richtig positioniert bist. Wenn du dich Short platzierst, der Kurs aber steigt, läuft das Ergebnis deiner offenen Position ins Minus. Das Gleiche natürlich in der Gegenrichtung. Wenn der Kurs gegen deine Long-Position fällt, läuft dein Trade-Ergebnis ebenfalls ins Negative. 

Wie viel Gewinn oder Verlust ein Trade erzielt, hängt davon ab, wie groß die Position ist und wie lange du den Trade offen hältst in Kombination mit der Stärke der Kursbewegung.

Was ist ein Trade? Geldverdienen mit Trading Quelle: Chart TradingView

Je länger deine Position in einer Kursbewegung positioniert ist, desto höher ist das zu erwartende Ergebnis. Auf dem Beispielbild siehst du eine Kursänderung von rund 120 Punkten. Sagen wir, du hättest einen Trade über diese Kursänderungen mit der Größe von 1 LOT Long eröffnet, dann wäre dein Profit rund 120 EUR. Verdoppelst du die Trade-Größe auf 2 LOT wären es 240 EUR und bei 3 LOT 360 EUR usw. Je höher die Trade-Größe, desto mehr Geld bewegt sich in deiner Position pro Punkt oder PIP. Dies gilt natürlich auch für den Fall, dass sich der Kurs gegen deine Erwartungen und deinen Trade entwickelt. Daher achte bitte darauf, dass deine Trade-Größe immer zu deinem Konto-Kapital passt.

Wie du auf dem Bild ebenfalls siehst, ist der Kursverlauf nicht geradlinig, sondern pendelt auf und ab, während er der Aufwärtsbewegung folgt. Diese Ausschläge können mal stärker und mal schwächer sein, aber der Kurs steht in der Regel nie still. Das Ergebnis deines offenen Trades ist also permanent in Bewegung.  Du brauchst Geduld, Margin (Kapital) und solltest beobachten.

Erst wenn du den Trade schließt, ist das Ergebnis zum entsprechenden Schlusskurs tatsächlich realisiert. Steht dein Trade-Ergebnis mit 300 EUR im Plus, werden diese deinem Kontostand erst gutgeschrieben, wenn du die Position schließt. Das Gleiche bei Verlust. Steht der Trade mit 50 EUR im Minus, werden diese erst von deinem Kontostand abgezogen, sobald du die Position geschlossen hast und somit das Ergebnis realisierst. Dies gibt dir also die Möglichkeit zu versuchen, das Maximum an Profit aus der Position und dem Trend herauszuholen oder eben nicht gut laufende Trades noch zu korrigieren bei eventueller Kursumkehr.

Trading Deutsch

Viele Trading-Interessierte suchen anfangs nach deutschen Brokern, um zum einen die Plattform in Deutsch verfügbar zu haben und zum anderen versprechen sie sich dadurch mehr Sicherheit. Aber was ist an dieser Theorie eigentlich dran?

Der erste Punkt bezüglich der Sprache auf der Plattform ist recht schnell erledigt. In der Regel verfügen alle nennenswerten, größeren Broker-Plattformen, vor allem die aus unserem Broker-Vergleich, über eine mehrsprachige Auswahl. Es werden dir aber sicherlich einige Begriffe über den Weg laufen, die schlicht in andere Sprachen aus dem Englischen übernommen wurden oder Fachtermini sind wie Trade, Equity, LOT oder Pip.

Ist es ratsam, einen deutschen Broker zu nutzen? Bestenfalls mit BaFin Listung?

Ehrlich gesagt, nicht wirklich, da es für dich keinen Unterschied macht. Ein Firmensitz in Deutschland mit verbundener BaFin-Listung ist gut, aber definitiv keine Grundvoraussetzung für die Definition eines seriösen Brokers. Die BaFin hat vielfältige Aufgaben wie Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Der Verbraucherschutz selbst ist ein sogenanntes Aufsichtsziel. Finanzdienstleistungsunternehmen werden dahingehend überwacht, dass sie nicht ohne Erlaubnis betrieben werden. Beachte bitte die Wortwahl der letzten beiden Sätze. Diese Aufgaben übernehmen andere Regulatoren in anderen Ländern ebenfalls. Wenn du einen guten Burger verkaufst, macht es diesen nicht mehr oder weniger gut, nur weil du ihn von Deutschland, Großbritannien, Zypern oder Australien aus verkaufst. Bei Brokern geht es natürlich auch um Sicherheit, aber du solltest immer das Gesamtpaket aus Historie, Lizenzierungen und Regulierungen, Absicherungen und Plattform-Optionen bewerten.

Häufig ist es tatsächlich sogar der Fall, dass Broker zwar einen Firmensitz in Deutschland haben und als Finanzdienstleister bei der BaFin gelistet sind, das operative Geschäft aber zum Beispiel über ein Büro in Zypern, Großbritannien oder Australien läuft und wiederum über die dortigen jeweiligen Landesbehörden tatsächlich reguliert und lizenziert ist. Gründe dafür sind vielseitig. Steuereinsparungen, aber auch mehr Flexibilität im Dienstleistungsangebot. Gute und seriöse Broker versuchen immer, den Spagat zwischen Kundenschutz und Sicherheitsstandards, aber auch Angebot und Konkurrenzfähigkeit hinzubekommen. Wie bereits beschrieben, muss das Gesamtpaket stimmen.

MyTradingHelper Tipp! Ein Broker mit Hauptsitz in Hamburg, BaFin registriert und börsennotiert an der Frankfurter Börse. Perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene dank gut designter Plattform, Copy Trading mit transparenten Statistiken und einem sehr guten Akademiebereich mit kostenlosen Weiterbildungsmaterialien und Webinaren:

Naga Group AG

Regulierung

  • Lizenzierung CySEC, BaFin reg. 135203 | Consob reg. 3844 | CNMV reg. 3591
  • Mitglied ICF, Kundengelder in Segregated Accounts gehalten
  • Hebel 1:30 max.

Qualitäten und Stärken

  • Copy Trading Funktion
  • Transparente Statistiken
  • Faire Gebühren
  • WebTrader, MetaTrader 5, Naga App, Einsteigerfreundlich

Konto eröffnen

Risikohinweis: 77.41% der privaten CFD Konten verlieren Geld

Was tradet man?

Trading öffnet dir das Tor zu den Märkten dieser Erde. Gute Broker haben 1000 und mehr handelbare Assets im Angebot. Das bietet dir enorme Flexibilität, Vielfalt und potenzielle Investmentoptionen. Irgendwo auf der Welt gibt es immer etwas zu handeln! Ein zu handelndes Finanzprodukt oder Gut wird als Asset bezeichnet. Auf guten Brokerplattformen findest du alles, was das Händlerherz begehrt. In der Regel ist die Struktur stets gleich und unterteilt sich in 6 Hauptkategorien:

CFD Hebel Finanzprodukte

Forex

Das sind gegenübergestellte Währungspaare, im Zusammenhang mit dem Trading gern auch Devisen genannt. Du handelst eine Währung gegen eine andere, z.B. EURO gegen den US Dollar. Das Paar heißt dann EURUSD. Forex-Paare werden in drei Kategorien unterteilt:

Major: Meistgehandelte Währungspaare, in der Regel im Zusammenhang mit EUR und/oder USD.

Minor: Mittel- bis häufig gehandelte Währungspaare.

Exotics: Selten gehandelte Währungspaare.

Rohstoffe und Metalle

Der Name erklärt sich von selbst. In dieser Kategorie findest du Gold, Silber, Öl sowie Kaffee, Zucker, Baumwolle, Getreidesorten, Kakao, Sojabohnen. Die Vielfalt variiert je nach Broker.

Indizes

Ein Index ist die Zusammenfassung verschiedener Werte in einem Verbund und bildet dessen Wertentwicklung ab. Dies kann eine Branche, eine bestimmte Region oder Industrie widerspiegeln. Bekannte Beispiele, die du mit Sicherheit kennst, sind Dax, Nasdaq, Dow Jones oder Nikkei.

Aktien und ETFs

Meist geordnet nach Ländern, bieten dir die Broker meist ein breites Portfolio an Einzelaktien wie Tesla, Mercedes, Amazon, Biontech, Samsung etc, aber auch ETFs. Wohlgemerkt als CFD, also versehen mit einem Hebel.

Kryptowährungen

Ähnlich den Aktien-CFDs bieten die meisten Broker dir verschiedenste Kryptowährungen wie z.B. BTCUSD, ETHEUR etc. als CFD. Auch hier beachte bitte, du spekulierst lediglich auf den Kursverlauf mit Hebel und besitzt weder Aktie noch Kryptowährung, noch kannst du diese in eine Wallet oder auf eine andere Plattform versenden.

Futures

Eine etwas gesonderte Kategorie. In der Definition sind Futures Termingeschäfte, bei denen sich Verkäufer und Käufer vertraglich vorab verpflichten, Waren oder Vermögenswerte zu einem zuvor vereinbarten Termin und Preis zu liefern und auch abzunehmen. Futures existieren auf Rohstoffen, aber auch Indexen und Einzelaktien.

Bitte beachte, dass wir über CFDs sprechen. Das bedeutet, alle Assets, die in den oben aufgeführten Kategorien gelistet sind, werden OTC (Over-the-Counter) und mit einem Hebel gehandelt sowie wirst du keines dieser Assets, ob nun Aktie oder Kryptowährung etc., auf einer CFD-Trading-Plattform „physisch” besitzen oder auf andere Plattformen versenden können. Du spekulierst lediglich auf den Kursverlauf (Long / Short).

Wie funktioniert Trading?

Nachdem, was du gelesen und gelernt hast, ist es offenbar recht einfach. Du suchst dir eine vermeintliche Aufwärts- oder Abwärtsbewegung auf einem Asset und öffnest deinen Trade in entsprechende Richtung Long (Kauf) oder Short (Verkauf). Für den Einsatz deines Kapitals und zur Bestimmung der Trade-Größe gibt es zwei Faustregeln:

  1. Investiere nicht mehr als 10-30% deines Gesamtkapitals.
  2. Investiere nicht mehr 1-3% pro Trade.

Weiterhin solltest du die Zielwerte für dein Risikomanagement formulieren:

  1. Welches Ziel-Marking-Level möchtest du nicht unterschreiten? Bedeutet, wie viel Spielraum lässt du deinen Trades für eventuelle stärkere Kursschwankungen und wie groß ist dein Risikoappetit? 
  2. Wie hoch ist deine Verlustgrenze pro Trade? Dies ist wichtig für die Ermittlung deiner Stop-Loss Einstellung. Hier gilt natürlich nicht zu viel zu riskieren im Verhältnis zur Trade-Größe sowie dem Trade, aber trotzdem etwas Bewegungsspielraum für Kurschwankungen geben. 

Ansonsten gibt es nur zwei Richtungen, Long (Kauf) oder Short (Verkauf) und es gilt der Seitwärtsbewegung fernzubleiben. Natürlich ist die Kunst zu versuchen zu ermitteln, in welche Richtungen sich der Kurs entwickeln könnte. Das ist eine Frage der Analyse, des Trainings und der Übung und würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Du findest aber noch viele hilfreiche weitere Artikel auf MyTradingHelper.com oder wir haben auch das hier für dich im Angebot:

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Was ist Trading? Fazit

Trading bezeichnet den Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten, wie Währungen, Aktien, Währungen, Rohstoffen oder Kryptowährungen, mit dem Ziel, Gewinne zu erzielen. Es unterscheidet sich von langfristigen Investitionen durch die kurzfristige Ausrichtung und die schnelle Reaktion auf Marktveränderungen. Weiterhin werden im Trading gehebelte Finanzprodukte außerbörslich gehandelt. Trader nutzen verschiedene Strategien und Analyse-Methoden, darunter technische und fundamentale Analysen, um Trends zu erkennen und Entscheidungen zu treffen. Dabei spielt auch das Risikomanagement eine zentrale Rolle, da die hohe Volatilität der Märkte große Chancen, aber auch Risiken birgt.

Trading ist heutzutage eine Investmentform, die sich stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Gerade die Tatsache, dass jeder ab dem achtzehnten Lebensjahr handelsberechtigt ist, der Zugang extrem leicht ist sowie Kapital nicht über lange Zeiträume gebunden wird, macht es so interessant für viele Investoren. Es gibt unterschiedlichste Arten von Tradern vom Day- bis zum Langzeittrader aber moderne Funktionen und Programme wie Expert Advisor und Copy Trading erleichtern den Einstieg für Einsteiger, da automatisiertes Handeln und das Kopieren anderer Investoren dich bereits am Handelsgeschehen teilhaben lassen während du an deinen eigenen Fähigkeiten arbeiten kannst. Wichtig dabei zu beachten ist, dass deine Kaufkraft immer an dein Handelsverhalten angepasst ist und dass du höchstwahrscheinlich nicht über Nacht zum Millionär wirst. Falls doch, Gratulation! Trading erfordert Übung, Geduld und Disziplin, denn auch in dieser Tätigkeit fallen Meister oft nicht einfach vom Himmel. Die Frage „Was ist Trading?“ ist also geklärt, die nächste lautet: Wann wirst du Trader?