Was ist ein Broker?
Dein Broker wird, nach MyTradingHelper, dein wichtigster Begleiter werden. Dort liegt dein Geld, dort laufen deine Trades. Er ist deine Tür zu den Finanzmärkten dieser Welt. Dieser muss seriös und vertrauenswürdig sein. Broker gibt es natürlich wie Sand am Meer. Einige sind gut, sehr viele sind es nicht und einige sind sogar schwarze Schafe, vor denen du die Finger lassen solltest. Aber was ist ein Broker eigentlich?
Wir helfen dir beim Verstehen, Prüfen und Finden, sodass dein Start so reibungslos wie möglich abläuft und du dir darum keine Sorgen machen musst. Alles, was du über Broker wissen musst, findest du in diesem Artikel.
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Broker Definition
Was genau macht der Broker? Er übernimmt eine ähnliche Rolle, wie es die Börse tut. Die Börse fungiert als „Mittelsmann” zwischen einem Käufer und einem Verkäufer. Ihre Aufgabe besteht darin, die Orderaufträge miteinander zu „matchen”, also diese zusammenzuführen oder zu verknüpfen. Um etwas zu kaufen, braucht es jemanden, der verkauft und umgekehrt. Die Börse verdient an den Vermittlungsgebühren und hat also ein Interesse daran, so viele Kauf- und Verkaufsorders zusammen- und durchzuführen wie möglich.
Dein Broker funktioniert ganz ähnlich. Er bringt Kauf- und Verkaufsaufträge zusammen, führt Orders somit aus und/oder reicht diese an sogenannte Liquidity Provider durch. Auch der Broker verdient an den Ordergebühren. Für das „Matchen“, also Zusammenführen von Ordern, gibt es grundsätzlich drei verschiedene Grundmodelle oder Arten von Brokern, mit denen Trader üblicherweise zusammenarbeiten. Bevor wir diese erläutern, müssen wir noch ein wichtiges Detail klären.
Unterschied zwischen Börse und Broker?
Welche Rolle die Börse einnimmt, haben wir bereits gelernt. Wenn du über eine Online-Trading-Plattform oder über einen Trading-Broker handelst, werden deine Positionen außerbörslich (OTC = Over-the-Counter) gehandelt. Der Broker übernimmt die Rolle des Vermittlers zwischen Käufern und Verkäufern. Lediglich die Funktionsweise ähnelt sich zwischen Broker und Börse. Ansonsten haben diese beim Handel von CFDs meist recht wenig miteinander zu tun, mit Ausnahme der angelehnten Asset-Preise.

Was bedeutet OTC (Over-The-Counter)?
Der OTC-Handel oder auch Direkthandel genannt findet außerbörslich statt und erfolgt meist in einer Art Handelsnetzwerk zwischen drei Parteien (Trader, Broker und Liquidity Provider). Es ist deutlich einfacher, da man als Händler nur mit einem Kauf- und Verkaufspreis umgehen muss, sowie gibt es deutlich weniger Regularien, was, wie immer im Leben, hohes Potenzial, aber auch Risiken birgt.
An der Börse gehandelte Anlageprodukte sind stark standardisiert, was Transparenz schaffen soll, aber zugleich auch einiges an Flexibilität raubt. Der OTC-Handel bietet diese. Kauf- und Verkaufsinteressenten können deutlich direkter miteinander agieren.
Angebot und Nachfrage bestimmen an der Börse den Preis. Im OTC-Handel braucht es einen Liquidity Provider, der Kauf- (Bid) und Verkaufspreis (Ask) festlegt. Dies übernimmt der sogenannte Market-Maker, in dem er sich bereit erklärt, Assets nach festgelegten Kursen und Mengen quasi in Vorleistung zu kaufen und zu verkaufen. Daher kommt auch der Name. Er schafft den Markt in Form von Liquidität und wird somit auch als Liquiditätsprovider betitelt. Der Broker fungiert hier als Mittelsmann zwischen dem Liquidity-Provider und dir als Trader. Er reicht die Orders durch und verdient an den Ordergebühren.
Dieses Konstrukt kann dazu führen, dass Assetpreise leicht abweichen oder sich von Broker zu Broker leicht unterscheiden, da diese an den offiziellen Börsenkursen nur angelehnt sind.
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Welche Broker Arten oder Typen gibt es?
Es gibt verschiedene Modelle oder „Netzwerke“, welche Broker nutzen, Orders auszuführen und Käufer und Verkäufer zu matchen. Diese können ein wichtiges Qualitäts- und Vertrauensmerkmal des Brokers darstellen. Wir unterscheiden zwischen ECN- und STP-Brokern, die auch als No-Dealing-Desk-Broker betitelt werden, sowie den Retail- oder auch Market-Maker-Brokern.
ECN Broker (Electronic Communication Network)
ECN ist aktuell die beliebteste Form unter Tradern, da Kunden-Orders über ein Kommunikationsnetzwerk einander zugeordnet werden. Dies beschleunigt die Orderausführung, was viele Trader suchen, z.B. für Scalping-Strategien. Der Broker hat kein Dealing-Desk, sondern bildet die Verbindungsstelle und verdient an Spreads oder Kommissionen als Ordergebühren, die vergleichsweise sehr gering ausfallen können. Bei einigen ECN-Anbietern besteht sogar die Option, mit Orderbuch-Daten arbeiten zu können. Kleiner Nachteil dieses Konto-Models ist die vergleichsweise höhere Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Slippage. Auch die Ausführung extrem großer Trades (hoher LOTs) kann zu Preisabweichungen führen. Es muss schließlich ein Abnehmer gefunden werden. Daher werden ECN-Konten oft von Tradern genutzt, die mit Expert Advisors arbeiten, da dieses Phänomen da eher eine untergeordnete Rolle spielt.
STP Broker (Straight-Through-Processing)
Straight-Through-Pocessing bedeutet, der Broker reicht die Order des Traders direkt an einen Liquidity Provider als dritte Instanz durch. Somit sind STP-Broker ebenfalls No-Dealing-Desk-Broker, liegen von der Ordergebühren-Struktur, in Form von Spreads oder Kommissionen, im Mittelfeld zwischen ECN und Market-Maker, können aber etwas langsamer in der Orderausführung agieren. Im Vergleich zum ECN-Konto ist die Slippage-Gefahr hier geringer sowie eignen sich STP-Konten besser für größere Trades (LOTs). Wenn diese allerdings in Extreme gehen, kann es, ähnlich ECN, für den Broker bzw. Liquidity-Provider ein Problem sein, entsprechende Abnehmer zu finden, was wiederum Änderungen im Ausführungskurs zur Folge haben könnte.
Market-Maker Broker
Market-Maker-Broker bestimmen Handelspreise auf ihrer Plattform selbst, orientieren sich aber meist an offiziellen Kursdaten. Der Broker übernimmt die Gegenposition zum Trader. Dieses Prozedere wird über sein internes Dealing-Desk-Department abgewickelt und überwacht. Sie sind quasi ihr eigener Liquidity-Provider, wenn man es so formulieren will. Diese Verfahrensweise ist allerdings auch abhängig vom jeweils gehandelten Finanzinstrument. Market-Maker gibt es sehr viele und sie halten häufig die gleichen Lizenzen wie ECN- und STP-Broker. Er ist also keinesfalls zwangsläufig ein schlechterer Broker. Häufig werden sogar verschiedene Techniken kombiniert. Es kann aber in Einzelfällen durchaus die Frage nach einem gewissen möglichen Interessenkonflikt gestellt werden, wenn der Broker die Gegenpositionen gegen den Trader übernimmt. Positiv an diesem Modell für den Trader ist eine gewisse Preisgarantie in der Orderausführung, vor allem auch bei größeren Trades. Am Ende ist die Wahl des Brokers immer eine Frage des Testens und des Vertrauens, welches sich mit der Zeit aufbaut. Viele Trader kombinieren je nach Strategie verschiedene Orderausführungstechniken und Broker.
Broker Check
Wie findest du den richtigen Broker? Bei der Wahl des Brokers gilt es, auf viele Kriterien zu achten und du solltest mit Bedacht prüfen, mit welchem Anbieter du arbeiten möchtest. Dies sind die Punkte, worauf es zu achten gilt und übrigens auch die Kriterien, wonach wir unsere besten Broker ausgewählt haben:
Broker Checkliste
- Lizenzierung und Regulierung sowie behördliche Kontrollen.
- Einlagensicherung und separierte Kundengeldverwahrung im Falle einer finanziellen Schieflage des Anbieters.
- Keine Kontoführungsgebühren.
- Flexible Zahlungsmethoden und faire Ein- und Auszahlungsrichtlinien.
- Faire Order- und Übernachtungsgebühren (Spreads und Swaps), die dem Wettbewerbsvergleich standhalten.
- Große Auswahl an handelbaren Märkten und Finanzinstrumenten.
- Präzise, zeitnahe Orderausführung, zuverlässiges Greifen von Stop-Loss und Take-Profit, Prüfen auf Aufkommen von Slippage oder anderen Kursänderungen bei der Orderdurchführung.
- Welcher Hebel wird genutzt und ist dieser eventuell sogar flexibel einstellbar?
- Verwendete Handelssoftware (WebTrader), brokereigene Trading-App sowie Optionen zur Nutzung und Verbindung zu externer Handelssoftware.
- Zusätzliche Funktionen wie Copy- oder Social-Trading, Möglichkeiten zum automatisierten Handeln oder Zugang zu Handelssignalen.
- Kostenlose Tools zur Analyse, Indikatoren-Auswahl sowie gute, zuverlässige Chart-Technologie.
- Gutes Angebot an Weiterbildungsprogrammen über Akademiebereiche, Webinare etc.
- Ein guter Kundensupport, der zu den wichtigsten Handelszeiten bestenfalls mehrsprachig erreichbar ist.
MyTradingHelper Tipp! Wie du merkst, gilt es auf vieles zu achten und einige Punkte zu prüfen. Das MyTradingHelper Team hat dir diese Arbeit bereits abgenommen. Das sind unsere Testsieger:
BROKER
STÄRKEN
ANMELDEN
- Lizenzierung ASIC, FSCA, CIMA, SIBL
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$
- Hebel flexibel bis 1:500
- Konten: STP, ECN, Swap Free
- ProTrader, MetaTrader 4 und 5, Trad\ingView
- Copy- und PAMM-Trading, kostenlose Trading Signale
Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
- Lizenzierung CySEC, FCA, FSCA, SCB, BaFin Registriert
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$
- Hebel bis 1:30
- FxPro WebTrader, MetaTrader 4 und 5, cTrader
- Copy Trading Funktion
- Kostenlose Trading Signale
Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
- Lizenzierung CySEC, BaFin reg. 135203 | Consob reg. 3844 | CNMV reg. 3591
- Mitglied ICF, Kundengelder in Segregated Account gehalten
- Hebel bis 1:30
- Naga WebTrader, MetaTrader 5, Naga Trading App, NagaPay App
- 4000+ Assets, Echte Aktien, Kryptos NagaX
- Copy Trading Funktion, Trading Signale
Risikohinweis: 77.41 % der privaten CFD Konten verlieren Geld
- Lizenzierung CySEC, CBI, FSCA, ASIC, mehr
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$
- Hebel bis max. 1:30
- AvaTrade WebTrader, AvaTrade App, MetaTrader 4 und 5
- 2 Copy-Trading-Systeme, MAM-Trading-Funktion
- Kostenlose Trading Signale
Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
- Lizenzierung CySEC, FCA, ASIC, BaFin reg., Börsennotiert
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$
- Hebel flexibel bis 1:30
- eToro WebTrader, eToro App
- 6000+ Assets, Echte Aktien, Kryptos
- Copy Trading, Popular Investors Program
Risikohinweis: 61% der privaten CFD Anleger verlieren Geld. eToro ist eine Multi-Asset-Investmentplattform. Der Wert Ihrer Anlagen kann steigen oder fallen. Ihr Kapital ist gefährdet.61
- Lizenzierung CySEC, ASIC, FSC
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$
- Hebel bis 1:30
- Spread ab 0.0 PIPs
- XM WebTrader, MetaTrader 4 und 5, XM App
- Kostenlose Trading Signale und technische Analysen
Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
- Lizenzierung CySEC, FCA, FMA, DFSA
- Einlagensicherung bis 20.000 €/$
- Hebel bis 1:30
- Plus500 WebTrader, Plus500 App
- 2800+ Assets
- Plus Insight Tool, garantierter Stop-Loss-Funktion
Risikohinweis: 75% – 85% der privaten CFD Anleger verlieren Geld
Broker Bedeutung
Was das Wort Broker bedeutet und was genau dahinter steckt, haben wir bereits geklärt. Welche Bedeutung oder Rolle wird der Broker für dich einnehmen? Nun, wie beschrieben, übernimmt er die Orderausführung und stellt deine Tür zu den Finanzmärkten dieser Welt dar. Das klingt alles aufwendiger, als es tatsächlich ist. Eigentlich ist der Ablauf extrem einfach. Du suchst dir einen Broker aus unserem großen Broker-Vergleich aus, öffnest dein Konto, zahlst Geld ein und schon kann es losgehen. Diese Schritte sind zur Kontoeröffnung notwendig:
- Broker aussuchen.
- Registrieren mit E-Mail, Telefonnummer, Namen, Adressdaten und was sonst noch abgefragt wird.
- Ein paar schnelle Fragen beantworten. Lizenzierte Broker sind verpflichtet, dir einige Fragen zu deinem Background und deiner Vorerfahrung zu stellen. Keine Sorge, alle Broker, die wir dir empfehlen, folgen strengen europäischen Datenschutzgesetzen.
- Konto-Verifizierung durch das Hochladen eines Personalausweises (Vorder- und Rückseite) sowie, insofern der Broker dies anfragt, eines Adressnachweises in Form entweder einer Versorgerrechnung (Gas-, Wasser-, Strom-, Festnetz- oder Internetanschluss) oder eines Kontoauszuges. Bitte stelle sicher, dass die Dokumente nicht älter als drei Monate sind. Du kannst diese einfach mit deinem Handy abfotografieren. Achte darauf, dass keine Ecken, Kanten oder Informationen abgeschnitten sind. Alle seriösen, lizenzierten und regulierten Broker folgen diesem Prozedere. Das Thema Sicherheit ist keine Einbahnstraße.
- Einzahlung bestenfalls über PayPal oder Kreditkarte, da dies die schnellsten Methoden für Ein- aber auch Auszahlungen sind. In der Regel hast du das Geld sofort in deinem Handelskonto. Um einen soliden Startbetrag zu nutzen, sowie ein halbwegs adäquates Risikomanagement anwenden zu können, bei auch nur weniger als einer Handvoll Trades empfiehlt sich ein Betrag um die 1000-1500 EUR.
- Fertig und los gehts!
Anschließend ist dein Handelskonto auch schon eröffnet. Von nun an steht dir die Handelsplattform des Brokers zur Verfügung. Du findest die verschiedenen Finanzprodukte (Assets), die meist in die Kategorien Forex, Rohstoffe, Indizes, Aktien und Kryptowährungen unterteilt sind. Viele Broker haben eigene WebTrader sowie bieten sie dir die Möglichkeit, dein Handelskonto mit einer externen Trading-Software zu verbinden. Die Broker-Bedeutung ist also vielfältig.
Du führst deine Trades über deinen Broker aus, findest deine Positionshistorie, siehst deine Handelsergebnisse und kannst Auswertungen durchführen. Bei einigen Anbietern findest du noch zusätzliche Funktionen wie Copy-Trading oder PAMM-Trading, Trading-Signale, Wirtschaftskalender oder einen Handelsrechner. Auch werden oft Akademie-Bereiche geboten, mit Tutorials, Schulungsmaterialien und Webinaren für deine Weiterbildung. Selbstverständlich findest du auch einen Abschnitt zur Verwaltung deiner Finanzen und des Zahlungsverkehrs in Form von Einzahlungen, Auszahlungen und Zahlungsmethoden.
Die Bedeutung deines Brokers ist also zum einen die Handelsplattform zum Öffnen und Schließen deiner Positionen sowie deine Verbindung zu den Finanzmärkten zu stellen. Aber auch der Ort, wo dein Geld liegt, deine Administration stattfindet, du hilfreiche Funktionen und Tools bekommst sowie dich fortbilden kannst.
Was sind Broker?
Wie wir bereits erfahren haben, ist der Broker, wenn wir über die Thematik CFD Trading sprechen, ein Vermittler oder Dienstleister, der deine Orderaufträge über eine Handelsplattform an einen außerbörslichen Handelsplatz (OTC) weiterleitet. Häufig fällt das in die Kategorie Online- oder Neo-Broker. Es gibt aber auch Broker oder Brokerinnen als Person. Diese sind spezialisierte Dienstleister, Banken aber auch Privatpersonen, die vertretend für Anleger direkt an den Börsen auf Anweisung Wertpapiergeschäfte ausführen. Als Privatperson könntest du sonst direkt an Börsen gar nicht handeln. Das wilde Treiben, Geschrei, Siege und Niederlagen dicht beieinander kennst du bestimmt aus Film und Fernsehen.
Quelle: MarketScreener
Natürlich haben die globale Vernetzung und das Internet das geschäftige Treiben deutlich mehr hinter den Bildschirm verschoben. Dies gehört zwar nicht wirklich in die Thematik des CFD-Tradings und ist für dich auch keinesfalls von Bedeutung, wenn du schlicht traden möchtest, aber wir wollen dir diese Informationen trotzdem nicht vorenthalten, um das Thema vollumfänglich zu beleuchten. Dazu gehört auch der nächste Punkt.
Broker werden
Um Broker zu werden, insbesondere im Bereich Finanzmärkte, gibt es einige allgemeine Schritte, die du befolgen kannst. Die Anforderungen können je nach Branche und Land variieren, aber hier sind die grundsätzlichen Schritte:
1. Ausbildung und Qualifikation
In der Regel benötigst du mindestens einen Schulabschluss, Abitur oder vergleichbar, einen Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften, Finanzen oder einem verwandten Bereich oder eine andere Qualifizierung durch eine kaufmännische Ausbildung oder Tätigkeiten im Bank- und Finanzwesen als Grundlage.
2. Lizenzen und Zulassungen
In vielen Ländern ist eine offizielle Zulassung erforderlich, um als Broker zu arbeiten. Hierzu sind häufig Prüfungen nötig. Beispiele:
Deutschland: Um Wertpapierhändler (Broker) zu werden, ist eine Zulassung der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) notwendig.
USA: Die FINRA-Lizenz ist notwendig, um als Broker an den amerikanischen Märkten zu arbeiten (z.B. die Series 7-Prüfung).
3. Praktische Erfahrung
Viele Broker sammeln erste praktische Erfahrungen durch ein Praktikum oder eine Anstellung bei einem Finanzunternehmen. Hier kannst du lernen, wie Märkte funktionieren, wie man Kunden betreut und welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind.
4. Netzwerk und Spezialisierung
Kontakte zu potenziellen Kunden und anderen Fachleuten sind entscheidend. Ein starkes Netzwerk kann dir helfen, Kunden zu gewinnen und dein Geschäft auszubauen. Du kannst dich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, wie z.B. Aktien oder Rohstoffe, um dich in deinem Fachgebiet zu profilieren.
5. Soft Skills und technologische Kompetenz
Ein Broker muss gut mit Kunden kommunizieren können, um Vertrauen aufzubauen und komplexe Finanzprodukte verständlich zu erklären. Der Handel wird oft über spezielle Plattformen abgewickelt. Kenntnisse über diese Technologien und Tools sind wichtig, um im Beruf erfolgreich zu sein.
6. Arbeitgeber oder Selbständigkeit
Du kannst als Broker entweder für ein Unternehmen arbeiten (z.B. Banken, Maklerfirmen) oder dich selbständig machen. Bei der Selbstständigkeit sind oft zusätzliche organisatorische und rechtliche Schritte nötig.
Broker werden ist also gar nicht so einfach und das Broker-Dasein erfordert eine Kombination aus theoretischem Wissen, praktischer Erfahrung und bestimmten rechtlichen Voraussetzungen sowie ist es ein langer Prozess des Lernens und kontinuierlicher Fortbildung. Da ist das Starten als Investor sicherlich erstmal ein wenig einfacher.
Fazit Was ist ein Broker
Zusammengefasst auf unsere Hauptthematik „was ist ein Broker” ist dieser deine Verbindung zum Markt, er reicht deine Orders durch, er bietet dir eine Handelsplattform aus technischer Sicht, dort verwaltest du dein Handelskonto und findest oft noch viele hilfreiche zusätzliche Funktionen. Für dich als Trader ist es entscheidend, einen seriösen, lizenzierten und funktionalen Broker zu nutzen, der dir das bietet, was du für deine Handelsstrategien benötigst. Natürlich hat jeder Anbieter seine Stärken und Schwächen, Vor- und Nachteile. Daher nutzen viele Trader mehrere Broker und versuchen so, die Stärken und Vorteile zu verknüpfen.
MyTradingHelper Tipp! Einer von Europas besten Broker für Einsteiger und Fortgeschrittene, mit einfach zu bedienender Plattform, Social- und Copy-Trading-Funktion, Trading-App, guten Weiterbildungsmaßnahmen und vielem mehr:
Regulierung
- Lizenzierung CySEC, BaFin reg. 135203 | Consob reg. 3844 | CNMV reg. 3591
- Mitglied ICF, Kundengelder in Segregated Accounts gehalten
- Hebel 1:30 max.
Qualitäten und Stärken
- Copy Trading Funktion
- Transparente Statistiken
- Faire Gebühren
- WebTrader, MetaTrader 5, Naga App, Einsteigerfreundlich
Risikohinweis: 77.41% der privaten CFD Konten verlieren Geld







